POESIE DES ALLTAGS

Gert Linke, Amaury Wenger

Eröffnung 6. März 2026, 19 Uhr

Begrüßung: Gerlinde Thuma

Zur Ausstellung: Hartwig Knack, Kunsthistoriker

Eröffnung: Stephan Schimanowa, Kulturstadtrat

Dauer der Ausstellung bis 28. März 2026

 


 

Alltägliche Formen und Gegenstände wirken bei Gert Linke ikonenhaft, bedeutungsvoll, werden jedoch fast immer ironisch und satirisch hinterfragt. Er verwandelt die Dinge durch „Rost“ in Skulpturen. Amaury Wenger gibt in verschiedenen Techniken Themen des Alltags Form. Criss/Cross ist eine Serie meditativer Zeichnungen, die sich mit der Spannung zwischen starrer Ordnung und emotionaler Zerrüttung auseinandersetzen.

„Linke mag Formen. Klare, einfache Formen, die er nach optischen Interessen variiert. Er macht Kunst ganz nach dem Prinzip „l´art pour l´art“ bzw. „la forme pour la forme“. Gert Linkes Arbeiten wirken ikonenhaft, in ihrer formalen Klarheit strahlen sie etwas Monumentales aus. Linke greift auf Formen zurück, die durchaus bedeutungsschwanger sind. Die Bedeutung wird von Gert Linke jedoch immer ironisch und satirisch hinterfragt.“

– Clara Kaufmann


 

Die Auseinandersetzung mit der Baukunst und ihren historischen, sozialen, wissenschaftlich-technischen und ästhetischen Dimensionen stellt den Anfang Amaury Wenger´s künstlerischen Praxis dar. In Serien widmet sich Wenger unterschiedlichen theoretischen Fragestellungen, die er im Rahmen einer künstlerischen Forschung untersucht. Für naturwissenschaftliche, philosophische, epistemologische und historische Impulse findet er ästhetische Entsprechungen.